Angst-Schmerz-Kreislauf

Ein kluger Mensch hat vor vielen Jahren zu mir gesagt: «Unterschätze niemals die Macht der Gedanken» und diesen Satz rufe ich mir immer wieder ins Gedächtnis. Denn natürlich gerate auch ich im Alltag immer mal wieder in Situationen, die mich beunruhigen oder triggern. Ich versuche das Ganze dann aus Distanz zu betrachten und zu analysieren und die Gedanken so möglichst in eine positive Richtung zu lenken. 

 

Eine bevorstehende Geburt ist eine Situation, welche ebenfalls ambivalente Gefühle auslösen kann. Wir tragen ja alle ein Rucksäcklein mit Erfahrungen mit uns rum und werden - gerade auch in der Schwangerschaft - laufend mit den verschiedensten Meinungen konfrontiert. Da ist es manchmal ganz schön schwer, sich nicht verunsichern zu lassen. 

 

Doch leider ist Angst ein schlechter Ratgeber. Er blockiert uns, hindert uns gerade während der Geburt daran uns zu entspannen und erzeugt so Verspannungen und damit auch Schmerz. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Ängste bereits in der Schwangerschaft angesprochen werden können. Hinschauen ist besser als Wegschauen, denn einmal ausgesprochen verlieren die Sorgen und Nöte oft schon etwas von ihrer Kraft. Und so ist es möglich, diese reflektiert zu betrachten und sich so zu überlegen: «Was brauche ich, damit mich diese Angst nicht weiter beunruhigt und blockiert.»

 

Bei einem persönlichen Geburtsvorbereitungsgespräch können wir das sehr gerne miteinander und natürlich auch mit deiner geburtsbegleitenden Person thematisieren.